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Gebäude

Das heutige Museum befindet sich in der 1777 von Martin Friedrich Knoblauch entworfenen und 1778 eröffneten ehemaligen Garnisonschule. Das Gebäude entstand auf Initiative von Herzog Leopold von Braunschweig, dem Bruder von Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach. Der zweigeschossige, siebenachsige Bau hat einen niedrigen Sockel und ein prägnantes Mansardwalmdach. Er ist stilistisch dem sogenannten Zopfstil zuzuordnen, der letzten Periode des Spätbarocks. Drei Fassaden des freistehenden Gebäudes sind als Ansichten konzipiert, die Gebäudeecken abgerundet. Sie werden von Kolossalpilastern (d. h. Mauervorlagen, die über zwei Geschosse reichen) flankiert.

Museum

Die ständige Ausstellung des Kleist-Museums gibt einen umfangreichen Einblick in Leben und Werk Heinrich von Kleists. Daneben werden regelmäßig thematische Ausstellungen kuratiert. Das Museum verfügt darüber hinaus über eine Spezial- und Forschungsbibliothek, die mit über 34.000 Bestandseinheiten derzeit zu den umfangreichsten Dokumentationen zu Heinrich von Kleist zählt.

Die Fülle der vorhandenen Objekte in den Sammlungen und die zusätzliche Aufgabe des Museums, auch das historische Erbe von Ewald von Kleist, Franz Alexander von Kleist, Friedrich de la Motte Fouqué u.a. in die Forschung einzubringen, erforderte schon frühzeitig die Auslagerung großer Teile der Bestände in Depots und die Anmietung weiterer Räume für Studien, Verwaltung und andere Tätigkeiten des Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte e.V. Eine Erweiterung des heutigen Museums soll die Bestände unter Einhaltung konservatorischer Standards wieder zusammenführen und eine angemessene Darstellung dieses modernen Klassikers gewährleisten. Hierzu wurde das südlich an das Kleist-Museum angrenzende Grundstück schon frühzeitig für den Bau eines Neubaus reserviert.